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Die Tage werden immer kürzer, die Abende immer länger…

Die dunkle Jahreszeit bricht an und nun kann man nicht mehr im spätsommerlichen Style durch die Städte traben. Allein gestern Morgen, bei 16 Grad, habe ich mir mit der Lederjacke den Arsch abgefroren. Gestern stand wieder das Praxislernen, ein Projekt unserer Schule, an. Wir müssen dort zehn Wochen in einen sozialen (Kindergarten oder Altenheim), zehn Wochen in einen kaufmännischen (Drogeriemarkt, Kaufland oder Edeka) und zehn Wochen in einen handwerklich/industriellen (Krohne, Eisenbahn & Häfen oder den Bauernhof Ingenhammshof) Betrieb zur Arbeit erscheinen. Natürlich nur mittwochs, da wird auch noch in die Schule müssen. Damit wir auch nicht den anderen Schulen im Stoff zurückliegen, haben wir Aufgaben für verschiedene Fächer bekommen, die wir bearbeiten müssen. In den Betrieben müssen wir verschiedenen Arbeiten nachgehen, doch die meisten nehmen es nicht ernst. Einige Betriebe lassen die Schüler nur zum Einräumen der Ware vorbeikommen, Kartenspielen mit einem einzigen Heimbewohner im Altenheim oder den ganzen Tag im Aufenthaltsraum sitzen und warten, dass die Zeit umgeht. Ein geniales Konzept, doch eine miese Umsetzung. So ziemlich alle, bis auf wenige Ausnahmen, haben nicht vor in einen sozialen Betrieb zu gehen. Schüler, die Schreiner werden wollen und auch gute Qualifikation dazu besitzen,  verrotten auf einem Bauernhof oder im Kindergarten. Die zukünftigen Autoschrauber hocken im Altenheim und spielen Karten. Die eventuellen Architekten räumen in Kaufland die Regale ein. Schreiber und Redakteure müssen sich mit Lebensmitteln, alten Menschen und Dreck die Zeit vertreiben. Als Einblick ins Berufsleben ist es zwar ein Anfang, doch nur die Wenigsten haben auch Spaß bei der Sache. Einige erscheinen gar nicht erst bei ihren Arbeitsplatz, was diese auch nicht stört. Einige Betriebe besaßen nicht mal die Information, dass Teilzeitpraktikanten im Anmarsch sind. Natürlich machen einige Betriebe was aus ihren Schützligen und lassen sie, wenn sie es wollen, einige tiefere Arbeiten ausüben. In einem Altenzentrum wird das normale Berufsleben eines Pflegers gezeigt, und den Meisten gefällt dies auch, zumindest mal zu sehen, wie dieser Beruf ist. Einige Schüler machten sogar noch in den Herbstferien, die leider schon um sind, ihren Dienst in ihren Betrieben.

Doch sich Beschweren hilft schließlich auch nicht. So sinnvoll es sich auch anhört, es dient nicht sonderlich viel der Berufsorientierung für die, die schon ihr Ziel vor den Augen haben.

Nachdem ich gestern von 9 Uhr bis 12.30 Uhr meinen so genannten Dienst im Altenheim und dem Kartenspielen beendet hatte, fuhr ich mit meiner ABF (für die, die es vielleicht noch nicht wissen, es heißt Aller Beste Freundin ^^) zurück nach hause und aß. Da mein Internet wieder nicht ging, fuhr ich ein bisschen in die Innenstadt und habe mir ein neues T-Shirt gekauft. Mal hoffen, dass mein Internet übers Wochenende wieder funktioniert. Nicht mal das von meinem Vater geht mehr, anscheinend ist unser Router wieder mal kaputt. Naja, mal hoffen, dass ich nach sage und schreibe dreieinhalb Wochen wieder mal an meinem Computer ungestört ins Internet kann…

Und da gestern mein Internet nicht ging, konnte ich nicht den Beitrag hineinstellen, den ich geschrieben habe. Deshalb kommen zwei Tage aus meinem Leben zusammen in den Blog. Heute war wieder mal Schule- man habe ich das vermisst, denn das Altenheim ist nicht gerade der schönste Platz, da gehe ich lieber in die Schule. Die erste Stunde, Politik, fiel wie gewohnt aus, wie wir sagen: „Der Lehrer steht im Stau.“ Natürlich ist dies nur ein Joke, und keine Tatsache. Einen so langen Stau gibt es nicht…

Der Tag schien gut zu werden, doch dann kam Mathe. Der Lehrer war Montag und Diensttag krank, zum ersten Mal seit dem wir ihn haben, und machte sich direkt bei uns unbeliebt. Schon vor der Begrüßung wurde ich zu einer Strafaufgabe verdonnert: ich habe mit meinem Hintermann geredet, und wir beide wurden prompt dazu verurteilt, 25 Mal „Ich darf im Unterricht nicht reden“ zu schreiben. Nun ja, am Ende musste ich es 75 Mal schreiben und danach mit ansehen, wie der Lehrer das Blatt zerreißt. Den anderen ging es nicht viel besser: Einer musste 25 Autos malen, der andere 500 Mal „huhu“, der andere 200 Mal „Ich muss lernen richtig auf einem Stuhl zu sitze“ und ein Mädchen 150 Mal „Ich ficke dich“ schreiben…

Vor der Schülerzeitung AG habe ich mich aus Spaß noch mit einem Freund gekeppelt, wie es halt alle machen. Doch dies ging mächtig in die Hose. Ein Tritt von ihm sollte meinen Bauch treffen, doch er ging etwas weiter nach unten, wo es bei uns Jungs weh tut…

 

 

Bis dann,

Phill :D

23.10.08 16:36
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Becky / Website (23.10.08 19:01)
Hey
also ich find das ja ne gute sache mit den 10 wochen arbeitwelt kennen lernen.. ist bei uns leider nicht so. aber du hast damit schon recht, dass es bei vielen betrieben einfach gar nichts bringt. vor allem wenn man sowieso weiß , dass man soetwas nie machen will oder schon sein ziel vor augen hat..

ähhhm... ja xD
hoffe deinem "freund" gehts wieder gut :D:D:D
nachdem er ja "angegriffen" wurde :P:P

vlg

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